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Die SolarArt GmbH&Co.KG baut auf dem Gebiet der Gemeinde Steinwalde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) derzeit ihre 46. Bürgersolaranlage. Planung und Genehmigung sind abgeschlossen. Die Bauphase beginnt.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat mit diversen alten Mülldeponien ein schweres Erbe übernommen, das noch aus der DDR-Zeit herrührt. Insgesamt fünf Altdeponien müssen in den nächsten Jahren noch endgültig geschlossen werden – fachgerecht und umweltfreundlich.

Die SolarArt GmbH&Co.KG baut auf dem Gebiet der Gemeinde Steinwalde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) derzeit ihre 46. Bürgersolaranlage. Das Solar-Kraftwerk entsteht auf einer Deponie und verfügt über eine installierte Leistung von 1810 Kilowatt peak (kWp). 7.240 Module installiert die SolarArt GmbH&Co.KG auf dem knapp 4 Hektar großen Grundstück. Die blau schimmernden Paneele fangen auf einer Fläche von fast 10.000 m² die Energie der Sonne ein. Die Anlage auf der Deponie Steinwalde ist ein Beitrag zum regionalen Energiekonzept Mecklenburgische Seenplatte und ein Segen für den Steuerzahler. Durch den Betrieb der Anlage ist langfristig eine Verringerung der Kosten verbunden, die für Überwachungsmaßnahmen auf den Deponien erforderlich gewesen wären.

Pro Jahr erzeugen die Photovoltaik paneele voraussichtlich rund 1,7 Mio. kWh Ökostrom – genug für 700 durchschnittliche Zwei-Personen-Haushalte. Ungefähr 1.100 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid können jährlich mit dieser Anlage eingespart werden.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat ambitionierte Ziele. Im Jahr 2030 soll die Region ihren Energiebedarf aus eigenenerneuerbaren Quellen decken. Sie liefert ein Mehrfaches ihres Eigenverbrauchs an Strom und trägt damit zur Erreichung der Klimaschutzziele in MV, in Deutschland und in der EU bei.

Geschäftsführer Armin Hambrecht würdigte zum Auftakt der Bauarbeiten das starke bürgerliche Engagement. “Diese Bereitschaft, mitzumachen und solidarisch Verantwortung zu tragen, finde ich vorbildlich. So lassen sich auch die demokratischen Strukturen und der Zusammenhalt vor Ort zusätzlich stärken.Die Bürger tragen nicht nur die Kosten, sondern profitieren auch vom Gewinn der Energiewende. Die Bürger werden ‘Energie Gewinner’ und tragen wesentlich dazu bei, entgegen aller politischer Widerstände, unser Land fit zu machen für diegewaltige Herausforderung der Energiewende. Photovoltaik leistet einen wesentlichen Beitrag für eine sichere und kostengünstige Energieversorgung. Beider jetzt zu bauenden Anlage beträgt die Vergütung für den eingespeisten Strom bei einer Vollkostenrechnung lediglich 0,0883 EUR/kWh.”

Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ist zentral für den Klimaschutz. Allein 2012 wurden so 145 Millionen Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgasemissionen in Deutschland vermieden, davon allein 82 Millionen Tonnen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der Anteil der erneuerbarenEnergien am Brutto-Stromverbrauch in Deutschland steigerte sich im ersten Quartal 2014 weiter auf etwa 27 Prozent. Auch wirtschaftliche ist die Energiewende ein Erfolg. Investitionen in Höhe von 19,5 Milliarden Euro wurden ausgelöst und die Erneuerbare-Energienbranche beschäftigt etwa 380.000 Menschen, führt Hambrecht weiter aus.

Die Vertriebsleiterin Frau Appel ergänzt: ,,Die Erneuerbaren brauchen keinen Ausbaudeckel. Vielmehr müssen Privathaushalte und Mittelstand entlastet werden, indem nur tatsächlich stromintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb Industrie-Privilegien erhalten. Erneuerbare Energien müssen Bürgerenergien bleiben. Bürokratische Hürden, wie die Umstellung von festen Einspeisevergütungen auf Ausschreibungsmodelle gefährden das bisherige Erfolgsmodell. Der weiter voran schreitende Klimawandel duldet keinen Aufschub bei der Energiewende.”

Das Konzept der gemeinschaftlichen Photovoltaikanlagen ermöglicht eine Kommunale und bürgerschaftliche Teilhabe am Ausbau der erneuerbaren Energien. Dieses Konzept wird auch bei der Anlage auf der Deponie Steinwalde umgesetzt. Eine gemeinschaftliche SolarStromAnlage besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Einzelanlagen, welche zusammen auf einer gemeinsamen Fläche errichtet werden. Jeder Investor wird Eigentümer einer unabhängigen, eigenen Anlage. Die einzelnen Anlagen sind ab einer Leistung von 5,00 kWp oder einer Vielzahl dieser Teilanlagen zu erwerben. Jeder Investor kann dadurch die Anlagengröße selbst zusammenstellen, je nach dem wie viel Geld er einsetzen möchte. Die Anleger sind unabhängig in Ihrer Wahl, wie Sie Ihre Anlage finanzieren und sind frei in der steuerlichen Gestaltung. Beispielsweise kann für die Anlagen ein Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen oder durch Sonderabschreibungen die individuelle Steuerschuld gestaltet werden. 

Solarenergie ist eine Chance für eine sichere, zuverlässige Energieversorgung. Sie ist Grundlage für eine friedliche Entwicklung der Weltwirtschaft. Es ist an der Zeit, die weltweiten Abhängigkeiten der fossilen Energieerzeugung durch neue, moderne Energieformen abzulösen.

Jeder, dem sowohl ein Beitrag zum Klimaschutz wichtig ist als auch ein wachsendes Geldkonto, kann diese Energie nutzen. Denn gemeinschaftliche Solarstromanlagen auf gemieteten Flächen bieten allen Bürgern die Möglichkeit, sich am Ausbau der Solarenergie zu beteiligen.

Quelle: SolarArt Services GmbH + Co. KG

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